Altersvorsorge für Lehrkräfte

Die Lücke zwischen Beamtenpension und Wunschrente

8 Min. LesezeitJuni 2026

Von Benjamin Böklen

Lehrerin am Schreibtisch plant ihre Finanzen

Die Pension fühlt sich nach „passt schon“ an – ist es aber selten. So groß ist die Lücke wirklich und so schließt Du sie noch rechtzeitig.

„Als Beamter bin ich doch versorgt.“ Dieser Satz ist die teuerste Annahme, die Lehrkräfte über ihre Altersvorsorge treffen. Die volle Pension von 71,75 % der letzten Bezüge erreichen die wenigsten – und selbst dann reicht das Netto häufig nicht für den gewohnten Lebensstandard. Dieser Beitrag zeigt Dir, wie die Lücke entsteht, wie groß sie typischerweise ausfällt und welche Bausteine sie schließen können.

So entsteht die Pensionslücke – ehrlich gerechnet

Die maximale Pension von 71,75 % der ruhegehaltfähigen Bezüge bekommst Du nur nach 40 vollen Dienstjahren. Wer später verbeamtet wird, Elternzeit nimmt, Teilzeit arbeitet oder vorher angestellt war, erreicht diesen Wert in der Regel nicht – realistisch sind 55 bis 68 %.

Auf die Pension fallen außerdem Steuern und – anders als beim Aktivgehalt – kein Beitrag zur gesetzlichen Kranken-, dafür aber der volle private Restkostentarif. Netto bleibt damit oft 20 bis 30 % weniger übrig als im aktiven Dienst.

Beispiel: Eine Lehrerin mit 4.500 € brutto im Endamt, 38 anrechenbaren Dienstjahren und Familie kommt netto häufig auf 2.700 bis 3.100 € Pension – bei einem letzten Aktiv-Netto von rund 3.700 €. Die monatliche Lücke liegt also bei 600 bis 1.000 € – über 25 Jahre Ruhestand sind das schnell 200.000 € und mehr.

Was die Lücke konkret bedeutet

  • Weniger Spielraum für Reisen, Hobbies und größere Anschaffungen im Ruhestand.
  • Höhere Belastung durch Kranken-Restkostentarif (kein Arbeitgeberanteil mehr).
  • Inflation frisst über 20 Jahre Ruhestand spürbar an der Kaufkraft – planbar nur mit zusätzlichem Kapitalstock.
  • Pflege- und Gesundheitskosten steigen im Alter überdurchschnittlich – die Pension allein deckt das selten ab.
  • Wer die Lücke früh kennt, kann sie mit kleinen Beiträgen schließen. Wer wartet, braucht ein Vielfaches.
Unterlagen, Taschenrechner und Stift auf einem Schreibtisch

Bausteine, die die Lücke schließen können

  • Geförderter Aufbau für Beamte (z. B. staatlich geförderte Basis-Rente): steuerlich attraktiv, planbare Auszahlung im Alter.
  • Flexibler Vermögensaufbau über breit gestreute Fonds- oder ETF-Sparpläne – jederzeit anpassbar und vererbbar.
  • Tarife mit Beitragsrückgewähr: Schutz im Ernstfall plus Kapital im Alter – ein Vertrag, doppelter Nutzen.
  • Vermögenswirksame Leistungen Deines Dienstherrn voll ausschöpfen, statt sie verfallen zu lassen.
  • Immobilie als ergänzender Baustein – nur sinnvoll, wenn Lage, Finanzierung und Lebensplanung wirklich passen.

Benjamins Vorgehensweise

  1. 1. Pensionsprognose: Benjamin rechnet Deine voraussichtliche Pension auf Basis Deiner Dienstjahre und Besoldungsgruppe durch.

  2. 2. Lückenanalyse: Benjamin stellt Pension und Wunschlebensstandard gegenüber – ehrlich, in Euro und Prozent.

  3. 3. Strategie: Benjamin zeigt Dir verschiedene Bausteine und wie sich Beitrag, Förderung und Flexibilität unterscheiden.

  4. 4. Plan: Du bekommst ein Bild davon, was 100, 200 oder 300 € monatlich über die nächsten 25 Jahre bewirken können.

  5. 5. Entscheidung in Deinem Tempo – ohne Druck, ohne Zeitspiel.

Worauf Du wirklich achten solltest

  • Nicht den Einstiegsbeitrag, sondern die langfristige Entwicklung und Kostenstruktur prüfen.
  • Vorsicht bei „garantierten“ Rentenversprechen mit hohen Abschlusskosten – oft frisst die Kostenquote die Rendite auf.
  • Vermögensaufbau und Risikoschutz trennen, wenn der Vertrag nicht klar beides sinnvoll kombiniert.
  • Inflation einplanen: 2 % über 25 Jahre halbiert real die Kaufkraft Deiner Pension.
  • Steuerliche Behandlung kennen: Was im Alter ausgezahlt wird, ist nicht automatisch steuerfrei.

Lass uns in Ruhe drüber sprechen

  • Unverbindlich & ohne Rechnung: Für keines der Gespräche bekommst Du eine Rechnung.
  • Anbieterübergreifend: Benjamin vergleicht über mehrere Anbieter – kein Haustarif.
  • Ehrlich: Klare Zahlen, klare Empfehlung. Auch ein „behalte Deinen Tarif“ ist eine Empfehlung.
  • Professionell: Benjamin kennt Klauseln, Bedingungen und Stolperfallen – und prüft sie für Dich.
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Über diese Website findet keine individuelle Beratung oder Vermittlung statt. Benjamin nimmt Deine Anfrage unverbindlich entgegen und meldet sich zur Terminfindung bei Dir: zuerst ein kurzes Telefonat, danach ein Videocall.

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